Weihnachtszeit ist Kevin-Zeit! Sobald es draußen kühler wird und die ersten Schwippbögen in den Fenstern aufleuchten, kramen alle wieder ihre „Kevin allein zu Haus“ DVDs Anzeige raus und stimmen sich angemessen aufs Fest ein. Es wird auch in der gefühlt zweitausendsten Wiederholung nicht langweilig, wie der kleine Kevin (Macaulay Culkin) die „feuchten Banditen“ Harry (Joe Pesci) und Marv (Daniel Stern) auf kreative Weise quält. Aber jetzt wird es Zeit für etwas Hintergrundwissen – kennt ihr schon diese 30 Fakten und Geheimnisse rund um den Film?

1. Macaulay Culkin war die erste Wahl, trotzdem wurden hunderte Kinder gecastet

Obwohl der Drehbuchautor John Hughes schon von Anfang an wusste, dass Macaulay Culkin der Richtige für die Rolle des Kevin war, wurden noch rund 200 andere Kinder gecastet. Das verriet der Regisseur Chris Columbus in einem Interview mit dem ‚Chicago Mag‚. „Ich war mir als Regisseur schuldig, andere Kinderschauspieler zu sehen.“

Dann kam Macaulay zum Vorsprechen und warf sämtliche Bedenken über den Haufen. Nur er konnte Kevin spielen! Wie sich später herausstellte, war es die absolut richtige Entscheidung.

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20th Century Fox

2. Der Nachbarsjunge hätte tatsächlich Kevin sein können

Erinnert ihr euch an den neugierigen Nachbarsjungen, der vor der Abreise der McCallisters in den privaten Sachen der Familie rumkramt und fälschlicherweise beim Durchzählen für Kevin gehalten wird? Der Schauspieler heißt Jeffrey Wiseman und wollte ursprünglich die Hauptrolle ergattern.

Witzig ist auch die Szene, in der Mitch den Fahrer des Abholservices mit Fragen löchert und dabei die Lippen zum Text des Mannes bewegt. In der englischen Originalfassung fällt das deutlich auf. Da war wohl jemand ein kleiner Streber beim Text lernen!

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3. Zwei Culkins in einem Film

Fuller ist Kevins absoluter Albtraum! Nichts findet er schlimmer, als in einem Bett mit Fuller zu schlafen, der aufgrund seines Pepsi-Konsums zur Inkontinenz neigt.

Aber wusstet ihr, dass es sich bei Fuller in Wirklichkeit um Macaulays jüngeren Bruder Kieran Culkin handelt? 1990 gab er in „Kevin allein zu Haus“ sein Schauspieldebüt. Er ist heute noch als Schauspieler tätig, wenn auch nicht sonderlich erfolgreich. Unter anderem war er in „Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt“ und der Komödie „Infinity Baby“ zu sehen.

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4. „Kevin allein zu Haus“ schlug ein wie eine Bombe

Kinostart war der 16. November 1990, in Deutschland erst am 17. Januar 1991. Bereits am Eröffnungswochenende spielte der erste Kevin-Film in den USA $17.081,997 ein. 12 Wochen lang hielt sich der Kultstreifen auf Platz 1 der Kinocharts. Und bis in den Juni des kommenden Jahres war Kevin in den Top 10 vertreten.

Weltweit spielte die Komödie über $476 Millionen ein. Was heute aufgrund gestiegener Ticketpreise fast schon normal ist, war früher riesig viel Geld. Der Film schaffte es sogar ins Guinness Buch der Rekorde.

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5. Zoff mit Chevy Chase verschaffte Regisseur Chris Columbus den Kevin-Job

Der heute 59-Jährige hatte mit „Heartbreak Hotel“ einen echten Flop abgeliefert und Sorge, keinen Regiejob mehr zu bekommen.

Die Erlösung brachte ein Anruf von Drehbuchautor John Hughes, der ihn für „Hilfe, es weihnachtet sehr“ mit Chevy Chase vorschlug. Doch mit dem Schauspieler verstand sich Columbus überhaupt nicht. „Chevy behandelte mich wie Dreck“, erinnerte er sich im ‚Chicago Magazine‘.

Also meldete er sich wieder bei Hughes und machte ihm klar, dass er den Job nicht machen kann. Daraufhin schlug dieser ihm zwei weitere Drehbücher vor, eines davon war „Kevin allein zu Haus“.

„Ich dachte, wow, dieser Kerl unterstützt mich, wenn niemand anders in Hollywood es tut. John war mein Retter.“

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6. Das McCallister-Haus wurde nicht nur für Außenaufnahmen genutzt

Eine schwere Bronzestatue steht nicht mehr am Eingang des Hauses, in dem die Familie McCallister mit ihrer Großfamilie in den Urlaub startete. Unfallgefahr für Pizzaboten ausgeräumt! Doch die roten Backsteine sind noch heute das Markenzeichen des 1920 erbauten, dreistöckigen Gebäudes, in dem auch tatsächlich gedreht wurde.

Beispielsweise gibt es die Treppe wirklich, die Kevin mit seinem Schlitten runterrodelte und durch die Haustür schoss (eigentlich unmöglich, mehr dazu weiter unten in Punkt 20). Für die Szene wurde extra eine Rampe gebaut. Auch die Küche mit dem riesigen Counter in der Mitte, in der Kevin die Abwesenheit seiner Familie bemerkte, gibt es wirklich.

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Das Esszimmer hingegen wurde in einem Studio nachgebaut, sodass auch alle 15 Personen Platz hatten, um ihre Pizzen zu verdrücken.

Das „Kevin allein zu Haus“-Anwesen steht in der 671 Lincoln Avenue in Winnetka, einem Vorort von Chicago. 2012 wechselte das Haus für $1,585 Millionen den Besitzer. 2014 wurde es erneut zum Verkauf angeboten.

» Dort steht das Kevin-Haus & so sieht es heute aus! «

Heute ist daraus eine Touristenattraktion geworden und ein absoluter No-Brainer, wenn man mal in der Stadt ist. Viele Fans fahren hin, um davor Selfies zu knipsen. Bei Google Earth wurde das Haus übrigens gepixelt, offenbar um nicht noch mehr Aufmerksamkeit zu erregen.

https://www.instagram.com/p/BGE2bjqFBJc/

7. Kevins Baumhaus musste erst gebaut werden

Kevins Baumhaus am Ende des Films war auf dem Grundstück gar nicht zu finden. Deshalb wurde es extra für die Szene, in der sich der Junge rüberschwingt, gebaut. Eigentlich schade, dass es nach den Dreharbeiten wieder abgerissen wurde.

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8. Columbus wollte Kevin-Sequels drehen

Durch den irrsinnigen Erfolg von „Kevin allein zu Haus“ wollte Regisseur Chris Columbus am liebsten gleich zwei Sequels am Stück drehen. Auch weil Kinder so schnell wachsen und der Altersunterschied nicht zu groß sein sollte. Doch das Studio lehnte ab.

» „Kevin allein in New York“: Die Drehorte des Kultfilms «

1992 kam dann der Nachfolger „Kevin – Allein in New York“ in die Kinos.

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9. Der komplette Film wurde in Chicago gedreht

Wieder ein Beispiel, wie Zuschauer an der Nase herumgeführt werden: Kevin wurde komplett in der Gegend von Chicago gedreht.

Zwar verabschiedet sich die Familie in den Weihnachtsurlaub nach Paris, aber im Film ist nicht der Flughafen Paris-Orly zu sehen, sondern der O’Hare International Airport. Columbus erinnerte sich daran, dass der Dreh an dem Flughafen „einschüchternd“ gewesen sei. „Wir mussten schnell sein. Wir hatten nur zwei oder drei Versuche, als die Familie durch das Terminal rennt. Das war nervenzerreißend.“

» Kevin allein zu Haus: So viel würde der Trip mit 15 Leuten nach Paris heute kosten «

Und die Sitze der Business-Class wurden in Wirklichkeit auf dem Basketball-Feld einer örtlichen High School aufgebaut. Also alles andere als luxuriös!

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10. Joe Pesci der Kinderschreck

Für Joe Pesci, der den gemeinen Einbrecher Harry Lime verkörperte, war der Dreh eines Familienfilms absolutes Neuland. Beim Dreh fluchte er immer wieder wie verrückt, sodass der Regisseur ihn anwies, statt F*** das Wort „Fridge“, für Kühlschrank, zu benutzen.

Der Schauspieler sei nicht sonderlich happy gewesen, dass ein Kind die Hauptrolle innehatte.

Außerdem soll er Macaulay Culkin am Set in Chicago aus dem Weg gegangen sein, damit dieser dachte, er sei wirklich richtig gemein und dementsprechend echte Emotionen zeigen würde.

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11. Darum war Buzz‘ Freundin so hässlich

Wuff! Buzz‘ Freundin ist wirklich eine Wuchtbrumme, aber in Wirklichkeit nicht mal weiblich.

Weil der Regisseur Chris Columbus nicht die Gefühle von Teenagerinnen verletzen wollte, wurde der Sohn des Art Directors von der Maske in dieses wohlgenährte Mädchen verwandelt.

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12. Der Grund, warum euch das Filmposter so bekannt vorkommt

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, an was euch das Filmpoister zu „Kevin allein zu Haus“ erinnert? Das liegt daran, dass es dem berühmtem Gemälde „The Scream“ des norwegischen Malers Edvard Munch (1863-1944) nachempfunden wurde.

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13. Hätte Kevin sowieso zu Hause bleiben müssen?

Kevin wurde von seiner Familie zu Hause vergessen, das ist klar und nicht zu entschuldigen!!! Aber vielleicht hätte der Junge sowieso nicht mit nach Paris fliegen können, denn in einem winzig kurzen Moment der Küchenszene sieht man, wie Kevins Flugticket für American Airlines im Müll landet.

Ob die Airline für ihn ein Auge zugedrückt hätte, werden wir wohl nie erfahren.

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14. Ein folgenschwerer Biss

Joe Pesci spielte die Rolle des Harry so überzeugend, dass er gegen Ende des Films nicht nur andeutete, Kevin zu beißen, sondern es auch wirklich tat. Aus Versehen natürlich. Seitdem hat Culkin eine Narbe am Finger.

„In einer der Szenen hängen sie mich an eine Schranktür oder so und er sagt, ‚Ich beiße jeden einzelnen deiner kleinen Finger nacheinander ab‘. Und während der Proben biss er mich wirklich. Er durchbrach die Haut und alles!“, erinnerte sich der heute 37-Jährige in einem Interview. „Ich war wirklich wütend auf ihn. Ich sagte, ‚Mich interessiert nicht, wie viele Oscars du hast oder so – man beißt keinen Neunjährigen! Was zur Hölle stimmt mit dir nicht?'“

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15. Die Spinne im Gesicht von Daniel Stern war echt, der Schrei nicht

Für Arachnophobiker wird diese Sequenz aus „Kevin allein zu Haus“ der blanke Horror gewesen sein. Marv liegt am Boden und Kevin setzt ihm die Tarantel seines ungeliebten Bruders Buzz (Devin Ratray) auf die Nase. Dabei schreit Marv wie am Spieß!

Klingt zwar recht authentisch, aber Daniel Stern, der den „feuchten Banditen“ verkörperte, schrie nicht wirklich um sein Leben. Das hätte nämlich die Spinne nur verschreckt. Stattdessen wurde der Ausschnitt nachvertont.

Außerdem wurde die Szene in einem Rutsch gedreht.

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16. „Angels With Filthy Souls“ gibt es nicht wirklich

„Ich gebe dir Zeit, bis ich bis 10 zähle, dann bist du mit deiner hässlichen, gelben Scheißvisage von meinem Grundstück verschwunden. Bevor das Blei dich durchlöchert! 1…2…10…hahahahaha *puff puff peng*. Den Rest kannst du behalten, du Dreckschwein!“

Wer sowas hört, bekommt zu Recht erstmal Panik. Auch Marv, als er sich zum Hintereingang des McCallister Hauses schleicht und dort vermeintlich Ohrenzeuge einer tödlichen Konversation zwischen anderen Gangstern wird.

Doch genauso unecht wie der „Mord“ war, ist der Film „Angels With Filthy Souls“, den Kevin gern zu Hilfe nimmt, wenn es brenzlig wird. Diese Szene wurde extra für den Kevin-Film aufgenommen und ist angelehnt an den echten Streifen „Angels With Dirty Faces“ mit Humphrey Bogart aus 1938.

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17. Statt einem Horror-Traum gabs nur den Grusel-Ofen

Kevin fürchtet sich, den Keller seines Elternhauses zu betreten, weil dort ein grusliges Monster in Form eines Ofens sein Unwesen treibt. Im ursprünglichen Drehbuch sollte Kevin einen Albtraum bekommen und von dem Ofen die Treppe hochgejagt werden. Zusätzlich sollten ihn Spielzeug-Nussknacker verfolgen. Aus Kostengründen entschied man sich dazu, lediglich den grimmig aus der Wäsche schauenden Ofen mit reinzunehmen, der kurzzeitig seinen gierigen Schlund öffnet.

Umgesetzt wurde dieser für Kevin wirklich schaurige Moment mittels Angelschnüren und Taschenlampen.

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18. Ein Paar Gummifüße für Daniel Stern

Als Daniel Stern barfuß die geteerte Kellertreppe hochlief, ließ man ihn natürlich nicht wirklich auf einen Nagel treten. Um sich keine echten Verletzungen zuzuziehen, trug der Schauspieler ein Paar Gummifüße. Auch wäre es nicht zu vertreten gewesen, ihn ohne Fußbekleidung durch den kalten Schnee laufen zu lassen.

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19. Schon mal Kevins Stunt-Double gesehen?

So cool die Vorstellung auch sein mag, mit einem Schlitten die Treppe runterzurodeln oder sich an einer Seilrutsche ins Baumhaus zu schwingen, so gefährlich ist es auch. Daher hatte die Produktion Macaulay Culkin ein Stunt-Double organisiert, das den Job für ihn erledigte.

Der damals 30-jährige Larry Nicolas hatte offenkundig eine ähnliche Statur wie das Original, sodass den wenigsten Zuschauern der Schwindel aufgefallen sein wird.

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20. Kevin hätte es mit seinem Schlitten nie aus dem Haus geschafft

Einmal im Leben ohne Eltern sein, die einem vorschreiben, was man tun und lassen soll! Kevin genießt seine neu gewonnene Freiheit, indem der mit dem Schlitten die Treppe runterrodelt und durch die Haustür schießt.

Eine Einstellung zeigt allerdings ganz deutlich, dass das unmöglich funktioniert haben kann. Der Junge hätte auf seinem Weg nach draußen mindestens eine Wand mitgenommen.

Wenn er sich etwas mehr links gehalten hätte, dann hätte er es vielleicht sogar bis zum Türrahmen geschafft. Dort wäre er dann jedoch ganz sicher drangekracht.

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20th Century Fox

21. Der alte Mann mit der Schaufel sollte nicht zu sehen sein

Drehbuchschreiber John Hughes hatte im Original-Drehbuch den alten Marley (Roberts Blossom) gar nicht vorgesehen, der Kevin mit seiner Schneeschaufel erst eine Heidenangst einjagt und später zu seinem Vertrauten und Lebensretter wird.

Regisseur Chris Columbus wollte aus seinem „Kevin“-Film keine reine Klamauk-Komödie machen, sondern auch etwas fürs Herz bieten. Darum wurde die Story des alten Herren eingebaut, der sich mit seinem Sohn verkracht hat.

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20th Century Fox

„Die Kirchenszene zu drehen, war irgendwie ein merkwürdig spiritueller Moment. Es war eines der wenigen Male bei dem Film, dass ein Schauspieler meinen Job mit Macaulay vereinfachte, weil er so liebenswürdig war und so gut mit ihm zusammenwirkte. Und Macaulay war sehr konzentriert in dieser Szene. Es war Roberts Verdienst. Er forderte Macaulays Aufmerksamkeit. Es war ein magischer Moment.“

22. John Candy kam, spielte und verschwand wieder

John Candy, der 1994 mit nur 43 Jahren an einem Herzinfarkt starb, drehte seine Szenen in nur 24 Stunden ab.

Columbus: „Es war großartig, welche Art von Energie und Enthusiasmus er für einen Film aufbrachte, für den er wahrscheinlich nur wenig Geld bekam, falls er überhaupt bezahlt wurde. Es war ein Gefallen für John. Ich war etwas nervös und eingeschüchtert, ihn zu treffen, wegen der Chevy Chase Erfahrung.“

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20th Century Fox

23. War die Auto-Szene nicht zu gefährlich für den kleinen Hauptdarsteller?

Keine Sorge, Macaulay war nicht wirklich einer Gefahr ausgesetzt, als er fast von Harry und Marv angefahren wurde.

In Wahrheit bewegte sich der Lieferwagen rückwärts von Kevin weg. Der Sound wurde im Schneideraum hinzugefügt.

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20th Century Fox

24. „Kevin – Allein zu Haus“ erhielt sogar Oscar-Nominierungen

Die Komödie hatte 1991 die Chance auf zwei Oscars in der Sound-Sparte. Einmal für „Somewhere in My Memory“ als besten Filmsong und einmal allgemein für den besten Soundtrack von John Williams. Am Ende musste man sich Kevin Costners „Der mit dem Wolf tanzt“ geschlagen geben.

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Fun Fact: Joe Pesci gewann im selben Jahr seinen ersten und einzigen Oscar für seine Nebenrolle in „GoodFellas“.

Macaulay Culkin war auch für die Golden Globes nominiert und gewann den Preis als „lustigster Schauspieler“ bei den American Comedy Awards.

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25. Robert De Niro lehnte Harrys Rolle ab

Robert De Niro hätte sicher auch einen tollen Harry Lime abgegeben, wenn er nicht die Rolle abgelehnt hätte.

Letztendlich ging der Part des Gangsters an Joe Pesci, der mit Daniel Stern ein perfektes Gespann bildete. „Joe Pescis Name kam in einem unserer spät-abendlichen Meetings mit John [Hughes] auf“, verriet Chris Columbus dem ‚Chicago Magazine‘. „Wir wussten durch ‚Raging Bull‘, dass er auch Komödien kann.“

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Universal Pictures

26. Daniel Stern und Joe Pesci spielten nicht zum ersten Mal zusammen

Jeder nahm an, dass Daniel und Joe zum ersten Mal gemeinsam vor der Kamera standen, aber das war nicht der Fall. „Wir brachten uns Jahre zuvor am Set eines anderen Films zum Lachen, aus dem wir beide herausgeschnitten wurden: ‚I’m Dancing as Fast as I Can‘. Wir spielten Bewohner einer Nerven-Heilanstalt“, erklärte Daniel Stern.

Damals seien sie sofort zu Freunden geworden.

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20th Century Fox

27. Kartoffelflocken statt echter Schnee

Weil im Winter der Jahre 1989-1990 nur wenig Schnee in Chicago fiel, musste die Produktionscrew kreativ werden. Also stellten sich Leute auf Leitern und ließen Kartoffelflocken vom Himmel regnen. Gleichzeitig richtete ein weiterer Set-Mitarbeiter einen Lüfter drauf, um heftigen Schneefall zu simulieren.

Mark Radcliffe, der als Produzent und Regieassistent an „Kevin allein zu Haus“ mitarbeitete, sagte, dass Chris Columbus eine Schneelandschaft im Hintergrund haben wollte. „Nur ließ das Budget es nicht wirklich zu. Am zweiten Drehtag hatten wir einen Blizzard. Ab diesem Punkt mussten wir so ziemlich die ganze Zeit mit Schneemaschinen arbeiten.“

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20th Century Fox

Obendrein wurde täglich tonnenweise Eis auf dem Grundstück verteilt. „Der Morgen, an dem [die Film-Mutter] Catherine O’Hara nach Hause zurückkehrte, war es umwerfender, echter Schnee. Der größte Schneesturm seit Jahren und es war Valentinstag. Mutter Natur half uns damit aus“, so die Location Managerin Jacolyn Bucksbaum.

28. Das Drehbuch war nach 9 Tagen geschrieben

John Hughes schrieb das Script zum Film in Rekordzeit von nur 9 Tagen. Er machte sich auf einem Familien-Trip nach Europa Notizen und fragte sich, was wohl passiert wäre, wenn er eines seiner Kinder zu Hause vergessen hätte.

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20th Century Fox

29. Macaulay Culkins „Onkel Buck“ kam kurz nach „Kevin allein zu Haus“ in die Kinos

Während Kevin am 17. Januar 1991 in Deutschland anlief, startete „Allein mit Onkel Buck“ am 18. April 1991 in den Kinos.

Dabei starteten die Dreharbeiten zu Onkel Buck, in dem John Candy eine der Hauptrollen spielte, bereits ein halbes Jahr bevor die Rohfassung des Kevin-Drehbuchs fertig war.

Dieser Film war der Grund, warum Macaulay Culkin die Rolle des Kevin bekam. Seine Gage für den ersten Teil betrug $100.000. Für „Kevin – Allein in New York“ kassierte er hingegen schon $5 Millionen plus 5% am Gewinn.

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Universal Pictures

30. Cameo-Auftritt von Elvis?

Den letzten Punkt widme ich keinem Geringeren als Elvis Presley. Angeblich hatte der King of Rock and Roll einen Cameo-Auftritt in „Kevin allein zu Haus“.

Als Kevins Mutter Kate McCallister (Catherine O’Hara) mit einem Angestellten am Flughafenterminal diskutiert, taucht hinter ihr ein bärtiger Mann auf. Bis heute hält sich hartnäckig das Gerücht, Elvis habe sich ins Bild geschmuggelt.

Offiziell soll der Musiker am 16. August 1977 gestorben sein, aber man weiß ja nie…

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Martin
Autor(in)

Blogger aus Leidenschaft. Baumliebhaber. Sonnenanbeter. Mallorca-Liebhaber.

1 Kommentar

  1. Avatar

    Die beiden Filme mit Culkin sind einfach kult und MÜSSEN an Weihnachten angeschaut werden!

    Die Autoszene werde ich jetzt immer mit anderen Augen sehen Ich habe mich ja immer gefragt, wie sie das so knapp hinbekommen haben.

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