Der Elberadweg in Dresden ist immer einen Ausflug wert. Am Wochenende war ich mit dem Fahrrad unterwegs und ich konnte mal wieder an keiner Blume und keiner Sehenswürdigkeit vorbeifahren, ohne anzuhalten und Fotos zu machen. In der Hinsicht hab ich einen Vogel. Aber scheiß drauf, so lange am Ende ein paar tolle Aufnahmen entstehen.

Das Wetter war leider zum Fotografieren nicht das beste. Ein bisschen diesig, deshalb sind mir viele schöne Motive nicht ganz so gelungen. „Out of the Cam“ ist mir lieber, doch manchmal geht es einfach nicht ohne Nachbearbeitung.

Wer einen Kurzurlaub in Dresden plant, dem rate ich, den Elberadweg zu nutzen, der parallel zur Brühlschen Terrasse auf der anderen Elbseite verläuft. Dieser führt am Rosengarten und an herrschaftlichen Villen vorbei, bevor er am Körnerplatz endet. Der Vorteil ist, dass man sich nicht mit den Massen an Touristen rumschlagen muss, die das Terrassenufer langwalzen, um die Elbdampfer zu besteigen. Samstags umgeht man so außerdem den überlaufenen Flohmarkt an der Albertbrücke, an dem kaum ein Durchkommen ist.

Nur das letzte Teilstück ist durch riesige Pflastersteine eine einzige Holperpiste. Also schön den Hintern polstern, wer mit dem Fahrrad unterwegs ist, oder gleich schieben.

Die andere Richtung ist genauso schön, wenn nicht gar noch schöner. Eine Radtour nach Meißen lohnt sich aufgrund der landschaftlichen Schönheit sehr. Wer nicht ganz so viel Puste hat, für den könnte Radebeul mit seinen Weinbergen und der Spitzhaustreppe das passende Ziel sein.


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Martin
Autor(in)

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