Willst du auf Instagram Erfolg haben, dann braucht es dafür mehr als nur ein gutes Bild. Du benötigst Ausdauer, musst kommunikativ und nicht selten kreativ sein. Doch es gibt noch einen Faktor, der sich nur schwer oder bis zu einem gewissen Grad beeinflussen lässt – der Instagram Algorithmus. Bisher waren die – ich nenne sie mal Ranking-Faktoren – eines der bestgehüteten Geheimnisse der Facebook-Tochter. Doch nun lüftete Zuckerbergs angekaufter Dienst, welche Kriterien für das Einordnen der Bilder im Instagram Feed herangezogen werden.

Kürzlich ließ sich Instagram im neuen Office in San Francisco von einer kleinen Anzahl Journalisten, u.a. von techcrunch, in die Karten schauen.

Wie funktioniert der Instagram-Algorithmus?

Bis zum Juli 2016 war die Instagram-Welt noch in Ordnung. Posts wurden im Feed in chronologischer Reihenfolge angezeigt. Neue Bilder ganz oben, bis sie immer weiter nach unten gerutscht sind. Seit zwei Jahren verrichtet jedoch eine Art künstliche Intelligenz ihren Dienst; ein Algorithmus, der nicht jedem wohlgesonnen ist.

Kurz gesagt: Du kannst ein noch so tolles Bild hochladen…wenn die anderen Faktoren nicht wie ein Zahnrad ineinander greifen, dann gibts auch keine Likes.

  1. Das Interesse: Instagram ermittelt, welche Art von Content du bevorzugt anschaust und likst. Interessierst du dich mehrheitlich für Reisefotos, bekommst du auch häufiger welche angezeigt. Likst du gerne Videos, dann speist es dir eben mehr Videos ein. Dabei analysiert der Algorithmus natürlich jeden Post und wägt ab, ob du diesen sehen solltest.
  2. Die Aktualität: Neue Posts werden gegenüber alten Postings bevorzugt behandelt. Das bedeutet allerdings nicht, dass „ältere“ Fotos nicht doch irgendwann in deinem Feed auftauchen können.
  3. Die Beziehung zum User: Folgst, likst und kommentierst du immer fleißig bei denen Lieblings-Instagrammern, dann belohnt Instagram diese Personen mit einer höheren Sichtbarkeit in deinem Feed. Leute, die von Natur aus schon einen hohen Bekanntheitsgrad auch außerhalb von Instagram haben (z.B. Justin Bieber oder die Kardashians) und deshalb auch mit den langweiligsten Aufnahmen hunderttausende Likes sammeln, sind da natürlich klar im Vorteil.

Weitere Faktoren, die das Instagram-Ranking auch in Deutschland beeinflussen sind:

  • die Häufigkeit deiner Logins bei Instagram – der vermeintlich beste/relevanteste Content seit dem letzten Login wird rausgesucht
  • die Anzahl der Leute, denen du folgst – je mehr, desto weniger werden einzelne Personen in deinem Feed gezeigt
  • die durchschnittliche Nutzungsdauer – die Gewichtung von Postings wird auf die Zeit optimiert, die du in der App verbringst. Bist du jeweils nur kurz online, wird noch genauer geschaut, was für dich in der Kürze der Zeit wirklich relevant sein könnte.

Ranking-Geheimnis-Instagram-algorithmus-blog

Wie bekomme ich mehr Likes und Follower auf Instagram?

Fakt ist, dass es früher deutlich einfacher war, an Likes und Follower zu kommen. Mit steigenden Nutzerzahlen, aktuell sind es über 800 Millionen, gehen auch einzelne User und Bilder immer schneller in der Masse unter.

Deshalb ist es wichtig, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Das geht natürlich vorrangig über einzigartigen Content. Wer vielleicht nicht einzigartig ist, aber trotzdem schöne Bilder postet, der kann versuchen, auf andere Weise zu punkten. Mit ansprechenden Beschreibungstexten zum Beispiel, einem einheitlichen Stil (z.B. nur Bilder, auf denen die Farbe Blau vorkommt) und einem selbst erstellten Filter. Oder einfach alles.

Nicht zuletzt ist ein ganz wichtiger Faktor für den eigenen Erfolg auf Instagram: Sei AKTIV! Like, kommentiere, Insta-storye was das Zeug hält. Aber bitte sinnvolle Kommentare, nicht nur ein Smiley oder automatisch generierte Roboter-Comments. Authentizität ist heutzutage viel Wert, um aus der 08/15-Masse herauszustechen.

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Martin
Autor(in)

Blogger aus Leidenschaft. Baumliebhaber. Sonnenanbeter. Mallorca-Liebhaber.

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